Die Trennung, unsere Kinder und wir

Auch wenn die Scheidungsraten, seit der Änderung des Scheidungsgesetzes im Jahre 1977, stetig gestiegen sind – und damit natürlich auch immer mehr Kinder von der Trennung der Eltern betroffen sind – ist diese immer noch eine besondere Belastung, auch für die betroffenen Kinder.
In meiner Tätigkeit als Mediatorin erlebe ich es immer wieder, dass Eltern ihre Kinder schützen möchten, vor den negativen Auswirkungen einer Trennung, aber eigentlich nicht so recht wissen, was das Beste ist und wie sie sich verhalten sollen. Dies bringt nicht nur für die Kinder einen zusätzlichen Unsicherheitsfaktor in einer Zeit, die für sie sowieso schon durch ganz viel Unsicherheit geprägt ist, sondern auch für die betroffenen Erwachsenen einen zusätzlichen Stressfaktor, der die schwierige Zeit der Trennung zusätzlich belastet.

Grundsätzlich ist eine Scheidung für alle betroffenen Kinder eine Krise, die eine Vielzahl an Emotionen und Affekten auslöst. Jedes gesunde Kind muss auf eine solche Krise reagieren, um sie verarbeiten zu können. Unser Wunsch, dass Kinder die Trennung ohne erkennbare Auswirkungen durchleben, ist zwar verständlich, geht aber in eine ganz falsche Richtung. Alle Reaktionen, die Kinder vor, während und nach der Scheidung zeigen sind nicht unbedingt Störungen, sondern deuten vielmehr darauf hin, dass das Kind sich darum bemüht mit der veränderten Situation fertig zu werden. Damit dies gelingen kann sind die Kleinen aber auf die Unterstützung der Eltern angewiesen. Doch …., wie sollte diese Unterstützung aussehen?

In meiner Informationsveranstaltungen will ich aufklären und über die wichtigsten Punkte informieren. Ich möchte Vertrauen in die Zukunft schaffen, denn nicht jedes Trennungskind entwickelt Störungen! Und ich möchte Mut machen, der Verantwortung als Eltern auch nach einer Trennung gemeinsam und mit Freude nachkommen zu können

Nächste Seminare

  • In nächster Zeit sind keine Seminare vorgesehen
  • Gedanken zu “Die Trennung, unsere Kinder und wir